Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Art und Weise und die Bedingungen für die so für befristete Arbeitsverträge und Vereinbarungen über die Versetzung von Arbeitnehmern, die nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes geschlossen werden, den Zeitraum, den der Arbeitnehmer vor dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes mit dem Arbeitgeber auf der Grundlage eines befristeten Arbeitsvertrags aufgewendet hat, sowie den Zeitraum, für den der Arbeitnehmer vorübergehend über die Agentur dem Arbeitgeber zugewiesen wurde, unter einem Zeitraum von 36 Monaten, der für die Umwandlung des Arbeitsvertrags erforderlich ist. Umwandlung des befristeten Arbeitsvertrags Im Allgemeinen sind einige dieser Zulagen – wie das Schichtgeld oder das Essensgeld – im geltenden Tarifvertrag vorgesehen, da seine Zahlung gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben ist. Außerdem ist die Zahlung des Essenszuschusses gängige Praxis, auch wenn sie in keinem Tarifvertrag vorgesehen ist. Diese Art von Arbeitsverträgen darf nur für einen vorübergehenden Bedarf an Arbeitskräften und für den unbedingt erforderlichen Zeitraum abgeschlossen werden. Obwohl das Gesetz eine offene Klausel zur Definition des genannten “vorübergehenden Bedarfs an Arbeitskräften” vorsieht, sieht es auch einige Situationen vor, die es dem Arbeitgeber in der Regel ermöglichen, Befristete Arbeitnehmer einzustellen. (i) Ersatz von Arbeitnehmern, die vorübergehend an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert wurden, (ii) außergewöhnliche Zunahme der Tätigkeit des Unternehmens, (iii) Ausführung einer bestimmten Arbeit oder eines bestimmten Projekts (z. B. eine vom Unternehmen abgeschlossene Dienstleistungsvereinbarung), (iv) Gründung einer neuen Gesellschaft oder Tätigkeit und (v) Einstellung von Erstarbeitssuchenden oder Langzeitarbeitslosen. In dem Teil, der sich auf eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses bezieht, ist festgelegt, dass der Vertrag auch den Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses festlegt. Eine wichtige Neuerung ist, dass eine solche Vereinbarung ab dem Tag der Beglaubigung durch einen Notar, ein Gericht oder eine zuständige örtliche Behörde Rechtswirkung hat, die die obligatorische Überprüfung nach vorherigem Recht nicht vorschreibt. Das Arbeitsgesetzbuch 2009 hat neue Arten der Arbeitszeitplanung eingeführt, um die Arbeitszeiten an die Produktionsbedürfnisse anzupassen, so dass der Arbeitgeber eine größere Anzahl von Arbeitsstunden pro Tag und pro Woche konzentrieren oder die täglichen und wöchentlichen Arbeitszeiten entsprechend den Produktionsströmen verwalten kann. Zunächst muss die Umsetzung einiger dieser Zeitpläne zuvor mit den Arbeitnehmervertretern in den geltenden Tarifverträgen vereinbart werden.

Das Gesetz führt auch eine Neuheit im Zusammenhang mit dem Angebot zur Änderung des Arbeitsvertrags ein, das eine Verpflichtung des Arbeitnehmers oder Arbeitgebers vorschreibt, dem angebotenen Partei den Entwurf des Anhangs des Arbeitsvertrags zusammen mit dem Angebot vorzulegen. Ferner ist festgelegt, dass die angebotene Partei verpflichtet ist, das Angebot zu erklären und den unterzeichneten Entwurf des Anhangs zum Arbeitsvertrag (im Falle der Angebotsannahme) innerhalb einer Frist vorzulegen, die nicht weniger als 8 Arbeitstage ab dem Tag der Angebotsabgabe betragen darf. Je nach Art der Funktionen können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf einen Stundenfreistellungsplan einigen, wenn die Tages- und Wochengrenzen nicht gelten. Im Vorliegenden Fall hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine monatliche Zulage, die etwa 20 %/25 % des Grundgehalts entspricht, es sei denn, im geltenden Tarifvertrag ist etwas anderes vorgesehen.